Heilsteine

Heilsteine wurden bereits in der Antike als Heilinstrumente eingesetzt. Erstmals wurden sie von Aristoteles erwähnt. Aber auch die Alchemisten berichteten von der Wirkung dieser Steine auf den menschlichen Körper. Hildegard von Bingen verwendete ebenfalls Heilsteine für die Behandlung von Kranken als zusätzliche Therapie. Auch heute noch werden sie häufig in der alternativen Medizin und in der Naturheilkunde angewendet und sollen dabei helfen, den menschlichen Körper psychisch und physisch bei der Heilung zu unterstützen.

Es wird angenommen, dass Heilsteine bei der Behandlung eine Schwingungsenergie abgeben, welche sich auf den Körper, den Geist und die Psyche positiv auswirkt. Zudem wirken sie durch die Kraft der bei ihnen vorkommenden Mineralien und ihren spezifischen Farben. Durch ein Auflegen der Heilsteine sollen Blockaden der Chakren gelöst werden. Jedem Stein wird hierbei eine ihm eigene Bedeutung zugeordnet. Wissenschaftlich gelegt werden kann diese Wirkung allerdings bis heute nicht. Daher ist der Einsatz von Heilsteinen in der Medizin vergleichbar mit der Wirkungsweise von Bachblüten oder der Homöopathie. Man sollte diese Steine jedoch nicht als Gegenmittel für bestimmte Krankheiten ansehen, sondern lediglich als Maßnahme zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte.

Heilsteine lassen sich auf vielerlei Arten verwenden. Die gängigsten Methoden zur Anwendung dieser Steine sind wohl das Tragen am Körper oder das Legen eines Steins im Wohnbereich. Auch eine Steinmeditation wird häufig in Betracht gezogen. Hier wird ein bestimmter Heilstein betrachtet und meditiert. Eine genaue Dosierbarkeit erreicht man durch das Auflegen eines Heilsteins. Denn hierbei kann die zeitliche Dauer des Kontakts mit dem Heilstein genau bestimmt werden. Viele Menschen bevorzugen auch das Trinken eines Steinwassers. Hier wird ein Heilstein etwa 24 Stunden in normales Trinkwasser gelegt, welches man anschließend trinkt.